Gleich zweimal spricht am Mittwoch der heimische Abgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer für die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag.

Am späten Vormittag greift der kommunalpolitische Sprecher der CDU-Fraktion in die Debatte um die Einbringung des Haushaltes 2018 ein. Themen werden sein das 11,7 Milliarden schwere Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG 2018) und der Bereich Kommunales im Haushaltsplan. Am Rande wird der Delbrücker dabei auch auf die zusätzliche plattdeutsche Ortsbezeichnung auf Ortsschildern eingehen, für die sich Städte und Gemeinden nach dem Willen der NRW-Koalition in Zukunft entscheiden können. „Das ist der erste Antrag, den ich als kommunalpolitischer Sprecher für die Regierungskoalition mit unterzeichnen durfte“, freut sich 56-Jährige. Am voraussichtlich bisher längsten Sitzungstag der Legislaturperiode tritt er dann noch einmal ans Rednerpult, laut Tagungsordnung vermutlich erst um 22.30 Uhr. Auch dabei geht es um viel Geld, mehr als eine Milliarde Euro erhalten finanzschwache Städte und Gemeinden in NRW aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz für die Sanierung ihrer Schulen. CDU und FDP schlagen dazu einen Verteilschlüssel vor, der möglichst viele finanzschwache Kommunen berücksichtigt. Für Bernhard Hoppe-Biermeyer sind das seit Mai bereits die Reden Nummer vier und fünf. Bei den ersten Reden im Plenum ging es um Windkraft, das GFG 2018 (1. Lesung) und Integrationsräte.  

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Bernhard Hoppe-Biermeyer hat schon mal ausprobiert, wie die zusätzliche plattdeutsche Bezeichnung auf dem Ortsschild aussehen könnte. Unter „Delbrück“ würde dann „Dialbrügge“ stehen.

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